Unser Designprozess:
In 4 Phasen von der Idee zur Marktreife

Industriedesign mit System: Methode statt Zufall

Wie unser Prozess die Balance zwischen Ästhetik und wirtschaftlicher Fertigung sichert

Gutes Design ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis einer strukturierten Methode. Bei Platt & Form verbinden wir physisches Industriedesign mit digitalen Interfaces. Unser 4-Phasen-Prozess sichert die Balance zwischen ästhetischem Anspruch, optimaler Usability und wirtschaftlicher Fertigung, um dein Investitionsrisiko zu minimieren und die Time-to-Market entscheidend zu verkürzen.

01 | Konzept

02 | Detaillierung

03 | Design Freeze

04 | Realisierung 

Analoge Proportionsskizze einer Taschenlampe zur Abstimmung von Ergonomie und Produktdesign.

01 | Die Konzeptphase: Strategische Formfindung

Jedes erfolgreiche Projekt beginnt mit Fragen. In der Konzeptphase legen wir das Fundament. Wir analysieren den Markt, verstehen die Zielgruppe und tasten uns über erste Designkonzepte visuell und haptisch an die ideale Lösung heran.

Der Ablauf:
Hier legen wir das Fundament für die gesamte Produktentwicklung. Nach dem Abgleich des Lastenhefts starten wir das Research im Designumfeld, analysieren den Wettbewerb, technologische Trends und die Zielgruppe. Über eine präzise 3D-Datenerfassung des Bauraums entwickeln wir erste visuelle Designkonzepte. Die Ergebnisse stimmen wir in Arbeitsbesprechungen über PDF-Präsentationen, Printouts oder erste physische Volumen- und Ergonomie-Vormodelle ab, um gemeinsam die finale Designrichtung festzulegen.

Leistungsübersicht Phase 1:

  • Analoge und digitale Konzeptskizzen (Ideation)
  • Erstes Design-Modeling in 3D
  • Fotorealistische Renderings zur frühen Visualisierung
  • Proportions- und Ergonomie-Vormodelle (Mock-ups)
  • Erste Ansätze für Logokodierung, Produktgrafik und User Interface

Vom konstruktionstechnischen Grundkonzept bis zur industrie-standardisierten 3D-Datenübergabe

02 | Die Detaillierungsphase: Design trifft Konstruktion

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Ein schöner Entwurf bringt nichts, wenn er nicht produzierbar ist. In dieser Phase verheiraten wir die Ästhetik mit den realen technischen Rahmenbedingungen der Konstrukteure.

Der Ablauf:
Nach dem Rebriefing gehen wir in die Konzeptdetaillierung, bei der wir Ästhetik und Engineering verknüpfen. Wir prüfen den Entwurf anhand von Marktforschungsergebnissen und erarbeiten ein fertigungsgereches, konstruktionstechnisches Grundkonzept. Hierbei berücksichtigen wir bereits frühzeitig spätere Produktionsverfahren wie Spritzguss, Blechverarbeitung oder Gehäusetechnologien. Über fortgeschrittenes 3D-Designmodeling wird die Form geometrisch präzisiert und inklusive echtem Designmodell final definiert.

Leistungsübersicht Phase 2:

  • Präzises Detail-Modeling in 3D
  • Visualisierungs-Renderings für Marketing und Vertrieb
  • Erstellung eines schlüssigen 3D-Bauteilekonzepts
  • 3D-Datenübergabe in allen gängigen Formaten: STEP, IGES, x_t, 3D-PDF oder eDrawings
  • Professioneller Designmodellbau zur haptischen Überprüfung

03 | Die Designdefinition: Der Design Freeze

In Phase 3 schaffen wir absolute Planungssicherheit. Alle Details – sowohl sichtbare Flächen als auch technische Schnittstellen – werden exakt dokumentiert und eingefroren.

Der Ablauf:
Wir gehen in die finale Designdetaillierung und Vorkonstruktion. Das Ergebnis ist der verbindliche Design Freeze. Alle Entscheidungen werden lückenlos in einer Designdokumentation festgehalten und die finalen nativen CAD-Daten übergeben. In dieser Phase erhalten Sie von uns den finalen Datensatz, welcher für die Weiterverarbeitung durch Konstrukteure und Produzenten essentiell ist. Gerne halten wir in dieser Phase auch Rücksprache mit Ihren Konstrukteuren, überwachen den Produktionsdatensatz und prüfen zum Schluss das finale Produktionsdesign. Ebenso werden auf wunsch Hochewertige Designmodelle gefertigt, zum Beispiel Top Design Modelle oder 3D Druck Prototypen. 

Leistungsübersicht Phase 3:

  • High-End 3D-Design- und Detailmodeling
  • HD-Renderings und technische Detailrenderings
  • Native 3D-Datenübergabe: SolidWorks, Alias (alternativ: .step, .iges, .x_t)
  • CAD/CAM-gestützte Fräsbauteile, Teilfunktions- und Anschauungsmodelle
  • Moderne Prototypen-Fertigung (Stereolithografie, 3D-Print, Lasersintern)
  • Color & Trim Definition: Festlegung von Farben, Materialien und Oberflächenstrukturen (CMF)

04 | Die Realisierung: Prozessbegleitung bis zum Launch

Unsere Arbeit endet nicht mit der Datenübergabe. Wir begleiten dein Produkt bis zum Serienanlauf (Roll-out) und sorgen dafür, dass die Designqualität auf dem Weg in die Produktion nicht verwässert. Wir unterstützen dich beim Sourcing passender Zulieferer, überwachen die Nullserie im Spritzguss oder Werkzeugbau durch ein strenges Design-Quality-Assurance (Design-QA) und verknüpfen das fertige Produkt nahtlos mit deiner Markenstrategie.

Der Ablauf:
Wir bieten dir eine umfassende technische Projektbegleitung, stehen beratend beim Packaging, bei Broschüren, Messeauftritten und dem Produkt-Launch zur Seite und sichern die Verknüpfung des Produkts mit deiner Markenstrategie (CI-Beratung). Ebenso stehen wir dir auch über den Projektzeitraum hinaus zu den Themen Designpflege, Marktpositionierung und Erweiterung des Produkt- und Markenportfolios zur Verfügung.

Leistungsübersicht Phase 4:

  • Koordination von Konstruktionspartnern, Zulieferern und Produzenten
  • Begleitung beim finalen Prototypenbau
  • Beratungsmodule für Corporate Identity und Corporate Design
  • Strategische Designberatung zur langfristigen Sicherung eurer Designwerte

B2B-Praxistipp von Platt & Form:

Sie stehen vor einer neuen Produktentwicklung und suchen einen Partner, der die Sprache deiner Ingenieure spricht? Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch klären, wie wir Ihren Prozess optimieren können.

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+49 1575 2719259

Ausgewählte Projektreferenzen

Einblick in unsere Designprojekte

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FAQ – Häufige Fragen zu unserem Designprozess

Die Projektdauer hängt stark von der Komplexität des Produkts und den Anforderungen an das digitale Interface (UI/UX) ab. Eine reine Konzeptphase dauert meist 4 bis 6 Wochen. Der gesamte Prozess vom ersten Briefing bis zur finalen Übergabe der nativen CAD-Daten für den Werkzeugbau nimmt in der Regel zwischen 3 und 6 Monaten in Anspruch.

Der Design Freeze ist der strategische Meilenstein, an dem die äußere Form, die Ergonomie und das Bedienkonzept des Produkts offiziell eingefroren werden. Ab diesem Zeitpunkt finden keine gestalterischen Änderungen mehr statt. Das gibt deinen Ingenieuren und den Werkzeugbauern absolute Planungssicherheit für die nachfolgende Detailkonstruktion und Serienvorbereitung.

In welchen Datenformaten erfolgt die 3D-Datenübergabe?

Wir arbeiten mit absoluten Industrie-Standards, um eine nahtlose Integration in deine Entwicklungsumgebung zu garantieren. Du erhältst von uns native CAD-Daten (z. B. aus SolidWorks, Ironcad, Fusion 360 oder Alias) sowie universelle Austauschformate wie STEP, IGES oder parasolid (x_t), die direkt von Konstruktionspartnern und Formenbauern weiterverarbeitet werden können.

Ja, absolut. In Phase 4 (Realisierung) stehen wir dir beim Sourcing von Lieferanten und Herstellern beratend zur Seite. Wir koordinieren die Schnittstellen zwischen Design und Produktion, begleiten den Prototypenbau und überwachen die ersten werkzeugfallenden Teile (z. B. im Spritzguss), damit die Designqualität in der Serie exakt erhalten bleibt.

Die Kosten für Industriedesign hängen vom Umfang und der Komplexität des Projekts ab. Während kleinere Konzeptstudien bereits mit überschaubarem Aufwand realisiert werden können, erfordern umfassende Produktentwicklungen mit CAD-Konstruktion, Prototyping und Serienbegleitung einen größeren Rahmen. Nach einem unverbindlichen Erstgespräch erstellen wir ein transparentes Angebot, das auf Ihre Anforderungen und Projektziele zugeschnitten ist.

Die Dauer einer Produktentwicklung variiert je nach Projektumfang. Erste Designkonzepte können oft innerhalb weniger Wochen entstehen, während die Entwicklung eines serienreifen Produkts mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Faktoren wie technische Anforderungen, Prototyping, Testphasen und Abstimmungen mit Fertigungspartnern beeinflussen den Zeitrahmen. Gemeinsam definieren wir zu Beginn einen realistischen Projektplan.

Idealerweise wird ein Industriedesigner bereits in einer frühen Projektphase eingebunden. So können Nutzeranforderungen, technische Möglichkeiten und wirtschaftliche Ziele von Anfang an berücksichtigt werden. Eine frühe Zusammenarbeit hilft, Fehlentwicklungen zu vermeiden und sorgt dafür, dass Funktion, Bedienbarkeit und Gestaltung optimal aufeinander abgestimmt sind.

Nein. Viele Projekte beginnen mit einer Idee, einer ersten Skizze oder einer groben Produktvision. Wir unterstützen sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Weiterentwicklung bestehender Konzepte. Je nach Projekt arbeiten wir mit vorhandenen Konstruktionsdaten oder entwickeln die erforderlichen CAD-Modelle gemeinsam mit unseren Engineering-Partnern.

Ja. Nicht jede Produktentwicklung beginnt auf einem weißen Blatt Papier. Häufig begleiten wir Unternehmen bei der Optimierung bestehender Produkte. Dies kann die Überarbeitung des Designs, die Verbesserung der Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit, die Anpassung an neue Fertigungsanforderungen oder die Modernisierung einer gesamten Produktfamilie umfassen.

Ja. Neben dem klassischen Industriedesign entwickeln wir auch Benutzeroberflächen für Displays, Touchscreens und digitale Produkte. Durch die Verbindung von Industriedesign und UI/UX-Design entstehen ganzheitliche Nutzererlebnisse, bei denen Hardware und Software optimal aufeinander abgestimmt sind.

Ja. Auf Wunsch begleiten wir den gesamten Entwicklungsprozess – von der ersten Idee über Konzeption, Detaillierung und Prototyping bis hin zur Serienumsetzung. Dabei arbeiten wir eng mit Konstrukteuren, Fertigungspartnern und unseren Kunden zusammen, um eine reibungslose Überführung in die Produktion sicherzustellen.